Indien bereisen

Reiseeindrücke Indien Um eine wichtige Frage gleich zu Beginn zu klären: Indien ist ein sicheres Land. Die Kriminalität bewegt sich in einem normalen Rahmen, die Gewaltbereitschaft ist gering. Durch die hohe Bevölkerungsdichte sollte man allerdings auf den Verkehr achten. Dieser kann in den Städten recht unüberschaubar sein. Es empfiehlt sich deshalb, entweder ein Taxi zu nutzen oder das Land mit der Bahn zu bereisen. Dies ist in Indien sehr preiswert möglich. Ebenso sollte man sich vor Reisebeginn bei seinem Hausarzt nach zusätzlichen Impfungen erkunden. Und zu guter Letzt noch ein Tipp für alle empfindlichen Mägen. Kein Wasser aus der Leitung, aus einem Brunnen oder gar aus einem Fluss trinken, da dieses Wasser nicht ansatzweise an die Wasserqualität in Deutschland heran reicht.

Die Sehenswürdigkeiten in Indien sind weit gestreut. Es fällt daher schwer, eine bestimmte Reiseroute zu empfehlen. Darum sollte man sich vor der Reiseplanung Gedanken machen, an welcher Art von Sehenswürdigkeiten man interessiert ist. An dieser Stelle seinen nur ein paar Anregungen genannt.

Wer Indien auf Bildern sieht, wird als erstes das Taj Mahal sehen. In Agra gelegen, scheint es wie aus einer anderen – vergangenen – Welt zu sein. Der „Kronen-Palast“, so die deutsche Bezeichnung, ist ein Mausoleum. Dieses ließ der Großmogul Shah Jahan 1631 erbauen, um seiner Hauptfrau nach ihrem Tode zu gedenken. Rund um das Taj Mahal wurde ein 18 Hektar großer Garten angelegt, den im vorderen Teil ein langes Wasserbecken ziert. 1983 wurde es zum UNESCO – Weltkulturerbe erklärt und seit vielen Jahren als muslimische Gebetsstätte genutzt.

Ein wenig Zeit sollte man ebenfalls der Hauptstadt Indiens – Dehli – widmen. Allein die vielen Menschen, ihre Lebensart und der Mix verschiedener Baustile sorgen für viel Unterhaltung und sind Sehenswert. Wer gut und günstig einkaufen möchte, wird in Dehli ein Paradies vorfinden.

Ein Heiligtum der Sikhs kann man in Punjab besichtigen. Dort wurde, in einem rechteckigen, künstlich angelegten See, bereits 1589 der Goldene Tempel errichtet. Es ist ein Ort zum entspannen und Meditieren. Leise Musik ertönt und kostbare Malereien, Teppiche und Vorhänge können bestaunt werden. Der Tempel versorgt täglich hunderte von Pilger mit kostenlosem Essen. Wer den Tempel betreten möchte, muss sich an einige Vorschriften halten. Der Kopf muss bedeckt sein, die Schuhe aus und die Füße und Hände gewaschen.

Eines der schönsten Gebäude in Dehli ist das Grabmal von Kaiser Humajuns. Architektonisch am Taj Mahal angelehnt, gehört auch diese Sehenswürdigkeit zum UNESCO – Weltkulturerbe und ist für Touristen zu besichtigen.

Wer auf seiner Reise durch Indien nach Mumbai kommt, sollte unbedingt einen Zwischenstopp an den Elephanta Caves einlegen. Es sind Höhlen, in denen Statuen von Hindu Gottheiten aufbewahrt werden. Diese stammen bereits aus dem 9. Jahrhundert. Man findet die Höhlen auf einer Insel, die der Stadt vorgelagert ist.

In Ranakpur steht der wohl bedeutendste Jaina – Tempel. Dies ist ein kleiner Ort im indischen Bundesstaat Rajasthan. Erbaut wurde er im 15. Jahrhundert und gilt wegen seiner üppig gestalteten und ausgeschmückten Tempelanlage als der bekannteste Jaina – Tempel in Indien.

Buchtipp: Lonely Planet Reiseführer

 

Reiseinformationen:

Wer nach Indien reisen möchte, der sollte sich vorher mit den nationalen Besonderheiten vertraut machen. Denn so spannend, intensiv und lehrreich ein Aufenthalt in Indien auch sein mag, für viele Europäier ist der Kontakt mit dem indischen Alltagsleben oftmals ein wenig erschreckend.

Die allgegenwärtigen Menschenmassen, die nicht enden wolllende Lawine von Autos, Mopeds und Fahrädern die den Alltag in indiens Großstädten prägen, die fremden Gerüche und Speisen...

Informieren Sie sich vor Ihrer Abreise auf den vielen Webseiten zum Thema Indien. Für weitere Informationen (Visum, Impfungen etc.) können Sie auch an die Indische Botschaft wenden.