Der Jainismus

Jainismaus in Indien Auch wenn dieser Glaubensgemeinschaft nur wenige Inder (4,2%) angehören, wird diese Religion in Indien gepflegt und danach gelebt. Sie entstand etwa im 6. Jahrhundert vor Christus. Einer der Gründer dieser Religion war Mahavira. Die geistigen Führer dieser Glaubensgemeinschaft werden Tirthankara genannt. Sie sollen als Vermittler zwischen der materiellen und der spirituellen Welt dienen.

Der Jainismus hat, ähnlich wie der Buddhismus, seine Wurzeln im Brahmanismus. Er lebt von seinen traditionellen philosophischen Überzeugungen. Dabei geht man von zwei Prinzipien aus. Den Geistigen und den Ungeistigen. Auf der einen Seite stehen die individuellen Seelen, auf der anderen Seite die Bewegung, Ruhe, Stoff, Raum und Zeit.

Als ethische Grundprinzipien gelten Gewaltlosigkeit, Unabhängigkeit von materiellen Dingen und die Wahrhaftigkeit. Durch die Gewaltlosigkeit essen die Jainisten kein Fleisch. Sie üben keine Berufe wie Fleischer, Bäcker oder Bauer aus und arbeiten meist im Handel oder Bankenwesen.

 

Reiseinformationen:

Wer nach Indien reisen möchte, der sollte sich vorher mit den nationalen Besonderheiten vertraut machen. Denn so spannend, intensiv und lehrreich ein Aufenthalt in Indien auch sein mag, für viele Europäier ist der Kontakt mit dem indischen Alltagsleben oftmals ein wenig erschreckend.

Die allgegenwärtigen Menschenmassen, die nicht enden wolllende Lawine von Autos, Mopeds und Fahrädern die den Alltag in indiens Großstädten prägen, die fremden Gerüche und Speisen...

Informieren Sie sich vor Ihrer Abreise auf den vielen Webseiten zum Thema Indien. Für weitere Informationen (Visum, Impfungen etc.) können Sie auch an die Indische Botschaft wenden.